Wieviele Spielfelder wären für einen Spieleinsatz im Lotto optimal?

Der Spielschein, das Medium zum große Glück! Wie oft wurde schon die Frage gestellt, wieviele Felder man ausfüllen müsste, um auch Erfolg zu haben? Der folgende Beitrag geht der Frage nach.

Ein Idealist, der nebenbei nur sehr selten Lotto spielt, kann sich einen Jackpot-Gewinn nur so vorstellen, wenn man am Start 11.653.180 ausgefüllte Spielscheine hat, wo alle 139.838.160 Kombinationen mit dabei sind. Natürlich pikiert er immer wieder auf die ideale Gewinnwahrscheinlichkeit, wo also jede Kugel die gleiche Wahrscheinlichkeit hat, und man nur mit absoluten Glück den Jackpot knacken könne. Ein Skeptiker würde auch das mit Sicherheit in Frage stellen.

Wenn jeder ein Idealist wäre, würde Lotto überhaupt nicht populär sein, oder wenn einer sich doch trauen würde mitzumachen, wäre höchstens ein einziger Spielfeld ausgefüllt, da ja ein Hauptgewinn absolut vom Glück abhängt. In dem Sinne, wem Fortuna anlächelt, kann auch mit einem Einsatz von 1,25 Euro Millionär werden! Oder?

Jackpot: Die Lotto-Formel

Wenn wir schon bei den Extremitäten sind, kommt die Geschichte von Maik, dem Lottospieler aus dem Roman „Jackpot: Die Lotto-Formel“ von Steffen Schulze gut zuhanden. Ein sehr spannendes Lesewerk, wo es einem Anfänger gelingt eine Formel namens „L-Konstante“ zu entwickeln, womit man aus den Lottozahlen der Vergangenheit die nächsten Zahlen ausrechnen konnte. Der Vorteil dabei war, dass man nur 6 Spielfelder dazu ausfüllen müsste um zu Gewinnen, ein Nachteil hingegen, dass es auf die Superzahl nicht zutreffend war. Die L-Konstante wurde am Ende der Geschichte so verfeinert, dass es Maik tatsächlich gelungen ist 6 Richtige zu tippen.

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Grund für die Erwähnung der Geschichte ist zu erkennen, dass die Menge der benötigten Spielfelder abhängig der aktuellen Spiellage variieren, und eine Logik dahinter steckt, wieviele Spielfelder man für einen Spieleinsatz benötigt. Zwei Hauptparameter sind hier als Grundlage zu berücksichtigen:

  1. die Summe des Spieleinsatzes selbst, und
  2. die Qualität der geplanten Tippzahlen.

Die Qualität einer Tippzahl wird von der Anzahl der einbezogenen Filtermethode bestimmt. Je mehr Filtermethoden eine Tippzahl bestanden hat, desto besser ist sie. Um die Qualität besser zu verstehen, hier einige bekannte Filtermethoden als Beispiel:

Die 6 Gewinnzahlen von Maik hatten am Ende der Geschichte absolute 100 Prozent Qualität, und die Lottozahlen vom Idealisten gleich Null. Um eine Antwort darauf zu erhalten, ob nun ein einziges Spielfeld wirklich genügend für einen Jackpot ist, setzten wir uns in die Lage des Maik. Obwohl er im Besitz von absoluter Top Tippzahlen war, kannte er die Superzahl nicht. Um diese Schwachstelle zu überwinden, musste er statt 6 Spielfelder 60, also 5 Spielscheine komplett ausfüllen. Der Idealist hat aber auch die Chance, mit einem Spielfeld den Jackpot zu knacken, er muss nur Millionen Jahre darauf warten.

Wenn sie nur ein Spielfeld bevorzugen, dann gefälligst Vollsystem.
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Hier haben sie die Möglichkeit neben den 6 Tippzahlen noch weitere, höchstens 4 Joker zu wählen. Wenn mehrere Filter auf eine Zahl z.B. die Nummer 13 deuten, dann nutzen sie die ohne Absicherung, d.h. sie kreuzen keine Zahl neben diese, also 12 und/oder 14. Wenn sie sich bei einer Zahl nicht sicher fühlen, dann können sie ein, oder zwei der Joker ausnutzen. Lassen sie sich Zeit, und seien sie sorgfältig, es steht ja ne Menge Geld auf dem Spiel!

Wir sind leider nicht im Besitz einer L-Konstante, also bleibt eine Top Tippzahl nur ein Traum. Was man real mit einer Filterung erreichen kann, ist im Vergleich zu 100 Prozent ziemlich gering, aber zu der vollen Wahrscheinlichkeit erheblich mehr.

Ob es nun den ganzen Aufwand Wert ist?

Wenn ihr Lottoglück von einer Tippzahl-Qualität von 0,0001 Prozent abhängig ist, aber sie halt eine Filterung verzichten, werden sie die Antwort wissen.

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3 comments on “Wieviele Spielfelder wären für einen Spieleinsatz im Lotto optimal?
  1. Anzahl der Felder spielt eine sehr wichtige Rolle für die Beteiligung an der Lotterie. Und das muss sorgfältig entschieden werden. Es hängt ganz von dem Spieler ab, welche Felder man setzten möchte. Ich würde mit 10 Feldern zugehen.

    • admin sagt:

      Die Meinung von Marie klingt vernünftig, es hängt ganz von dem Spieler ab. Man muss sich selbst kennen, um zu wissen, wieviel man im Jahresdurchschnitt großes Glück hat, denn jeder hat Glück, nur wird es nicht immer wahrgenommen, oder als natürlich empfunden. Trotz dessen, fängt ein vernünftiges Lottospiel mit Zielsetzung so zwischen 100 und 300 Felder pro Ziehung an! Mit diesen Einsatz kommt man die Million näher…

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